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Buchdruck Literatur in der Mangel

Literaturkritik zum Hören - nach Jahren des Literaturstudiums und Lesens muss das angesammelte Wissen ja auch irgendwie angewandt werden! Deswegen graben wir uns einmal monatlich durch den literarischen Blätterwald, diskutieren, streiten, loben, vernichten, lieben, hassen und lesen vor allem und ihr könnt das hören!


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Der Herbst hat inzwischen Einzug gehalten - Regen und Wind wechseln sich ab, da bietet es dich doch geradezu an, zuhause zu bleiben, sich in die muckelige Decke einzukuscheln, einen schönen Tee zu kochen und dann einen Literaturpodcast zu hören!

Diesen Monat: Theresia Enzensberger - Blaupause

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Die Sommerferien sind lang und manchmal wird einem an so heißen Tagen auch langweilig, dafür gibt es jetzt Abhilfe: Die erste Rezensions-Folge des Literaturkritik-Podcasts "Buchdruck - Literatur in der Mangel". Wir besprechen Roman Ehrlichs "Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens" - ob der Roman genauso adjektivbeladen und furchteinflössend ist wie sein Titel erfahrt ihr hier:

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ES IST SOWEIT!

Kopfhörer auspacken, Boxen aufdrehen, in den Ohrensessel setzen, die WG-Sofas füllen und lauschen! Die erste Folge des neuen Literaturpodcasts BUCHDRUCK - LITERATUR IN DER MANGEL ist online!

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19.06.17, 15:13:34

Ein Rauschen im Blätterwald


Während meiner Schulzeit zierte meinen Leitzordner, den ich ab der Oberstufe - mich pflichtschuldig an die gebotene Coolness anpassend - statt der Schulhefte in den Unterricht schleppte, ein Kafka-Zitat: "Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns." Wenn man siebzehn ist, 15 Punkte im Deutsch-Abi anstrebt, Gedichte in Moleskine-Notizbücher schreibt und eine gebrauchte Schreibmaschine sein Eigen nennt, ist so ein Zitat das Größte. Mehr als zehn Jahre und 14 Semester Literaturstudium später findet man das 17jährige Ich nur noch prätentiös und muss gar darum kämpfen bei der Erwähnung von Goethe, Schiller, Kafka und Konsorten nicht genervt die Augen zu verdrehen - geblieben ist trotz allem die Liebe zur Literatur und gleichzeitig kam der Hass auf die Literatur dazu. Was soll man also anderes tun als sich weiterhin damit zu beschäftigen, die Perlen aus dem Trüben zu fischen...gehen wir es also an, lesen wir und reden wir darüber.

Einmal im Monat widmen mein Kollege (auch er geschunden und gestählt von jahrelangem Literaturstudium und eigenem Schreiben) und ich uns einem Klassiker oder einer Neuerscheinung - diskutieren, streiten, verehren und verachten.

Geplant sind auch Interviews mit Literaturwissenschaftler*innen und Autor*innen und Gespräche über alles, was mit Literatur zu tun hat.

Holen wir die staubigen Bände aus dem Regal, werfen wir unsere E-Bookreader an und kramen wir die alten Reclam-Hefte heraus - es wird gelesen werden!

S.

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